Kälte verzögert Sanierung des Erfurter Domes

Hoher Chor ist erst ab Mai wieder für die Öffentlichkeit zugänglich

Erfurt (BiP). Gute Nachricht mit einem Wermutstropfen: Die Sanierung des Erfurter Domes wird erfolgreich abgeschlossen werden, aber später als geplant. In den mehr als anderthalb Jahren Bauzeit haben vor allem schlechte Witterungsbedingungen zu einer Verzögerung geführt. "Insgesamt 17 Wochen sind während der Kälteperioden verloren gegangen, 14 konnten wir aufholen", rechnet der Leiter des Dombauamtes, Andreas Gold, vor. Das reiche leider nicht, um den Hohen Chor, der für die Sanierung der Domtürme abgesperrt ist, pünktlich an Ostern zu öffnen. Erst am 1. Mai wird zum Beginn des Marienmonats ein Vespergottesdienst stattfinden und der Hohe Chor begehbar sein. Der sieht schöner aus denn je, denn der Zeitraum für die Sanierung der Türme wurde auch genutzt, um den Innenraum neu auszumalen und das von Würmern befallene gotische Chorgestühl zu restaurieren. Noch in dieser Woche wird die metallene Staubschutzwand vor dem Hohen Chor fallen. "Aber so lange wir das Chorgestühl aufbauen, muss eine Absperrung stehen bleiben", sagt Andreas Gold und hat einen kleinen Trost für die Dombesucher parat. "Hineinsehen kann man dann schon."

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