Ich höre dir zu

Barmherzig handeln am gemeinsamen Haus Gottes

Was würde die Erde zu uns Menschen sagen?

Bagger fahren über mein Land, Bäume werden gefällt, sie graben tiefe Löcher in meine Erdkruste und bauen neue Häuser oben drauf.
Ich will ihnen eine Heimat geben, aber ich schaffe es nicht mehr.
Ich brauche eine Pause, eine Erholung von den Strapazen, die mir die Menschen zumuten. Es ist einfach zu viel.
Sie handeln so schnell, wollen immer mehr Ressourcen haben. Brauchen immer mehr von meinen kostbaren Schätzen.
Aber ich kann gar nicht so schnell Neues produzieren, wie sie Rohstoffe verbrauchen, um noch höhere Gebäude für sich zu bauen und mehr Land zu besitzen.
Dabei gebe ich ihnen doch alles, was sie brauchen. Reicht es ihnen nicht?
Ich rufe bei ihnen um Hilfe, mache auf mich aufmerksam, Hören sie mich denn nicht?

"Gewöhnlich entsteht ein Teufelskreis, wo das Eingreifen des Menschen, um eine Schwierigkeit zu lösen, häufig die Situation weiter verschlimmert."

Papst Franziskus in Laudato si´[34]

5 Jahre Enzyklika "Laudato si´" – 7 Werke der Barmherzigkeit für Thüringen heute. Ein Grund über unser Tun und Handeln am gemeinsamen Haus nachzudenken. Lassen Sie sich mit Texten und Bildern über sieben Wochen im Sommer begleiten.
bistum-erfurt.de/barmherzighandeln