Samstag, 8. November 2025, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Auf den Spuren der Friedlichen Revolution
Pilgertag
Das zu Ende gehende Heilige Jahr ruft Menschen auf, „Pilger der Hoffnung“ zu sein. Wenn man „Hoffnung“ konkret „auf Mitteldeutsch buchstabieren“ (Joachim Wanke) will, landet man rasch bei der Friedlichen Revolution im Herbst 1989. Mit einem Pilgertag wollen wir einzelne Stationen der damaligen Ereignisse in Leipzig aufsuchen: die (neue) Propstei, das Museum in der Runden Ecke (ehemaliger Sitz der Bezirksverwaltung der Staatssicherheit) und die Nikolaikirche. Impulse von und Gespräche mit Zeitzeug:innen der Ereignisse in Leipzig im Herbst 1989 stehen im Mittelpunkt des Tages. Kein klassischer Pilgertag mit weiten Strecken also, aber nicht weniger anregend!
Mitwirkende:
- Rainer Müller, Historiker und Bürgerrechtler. Er gehörte in den 1980er Jahren zur Bürgerrechtsbewegung und zum organisierten Widerstand in der DDR.
- Gesine Oltmanns, Vorstandsmitglied der Stiftung Friedliche Revolution in Leipzig. Durch ihre oppositionelle Arbeit in den Jahren 1988 und 1989 wurde sie zu einer Aktivistin bei den ersten Montagsdemonstrationen in Leipzig.
- Eberhard Tiefensee, 1987 bis 1991 Studentenpfarrer in Leipzig. Anschließend lehrte er als Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
- Stefan Walther, Historiker und Politikwissenschaftler. Seit 2020 leitet er die Außenstelle des Stasi-Unterlagen-Archivs Leipzig.
Teilnahmebeitrag: 15 €. Für Teilnehmende unter 35 Jahren ist der Pilgertag kostenfrei.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bei der Katholischen Akademie Dresden: https://www.katholische-akademie-dresden.de/12-leibnizforum-leipzig/2094-auf-den-spuren-der-friedlichen-revolution.
Leipzig, Propstei St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2 (Beginn)
In Kooperation mit den Katholischen Akademien der Bistümer Dresden-Meißen und Magdeburg, der Katholischen Propsteigemeinde Leipzig, der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen und der Außenstelle des Stasi-Unterlagen-Archivs Leipzig.