INTERRELIGIÖSER DIALOG

Der interreligiöse Dialog umfasst die Begegnung und den Austausch mit Menschen anderer Religionen. Das 2. Vatikanische Konzil hat 1965 angesichts des immer engeren Zusammenwachsens der Welt in der Erklärung Nostra Aetate dazu aufgerufen, das „Gespräch und die Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen“ zu suchen.

So sind alle Völker eine Gemeinschaft und alle Menschen sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen worden. Auf dieser Grundlage erklärt das Konzil: "Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in [...] Religionen wahr und heilig ist."

Die Offenheit und Bereitschaft zum Dialog mit Menschen aus anderen Religionen und Kulturen ist darum eine wichtige Tugend, die auch in unserem Bistum gepflegt wird. Das Bistum Erfurt ist in mehreren interreligiösen Gesprächskreisen vertreten und steht in Kontakt mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften.


Landesweiter Gesprächskreis

Mit dem interreligiösen Gesprächskreis "Religionen in Thüringen" wurde 2015 ein Forum geschaffen, in dem Repräsentanten des Judentums, des Christentums, des Islam und der Bahá’í gleichberechtigt vertreten sind. Eine Beteiligung weiterer Religionen ist grundsätzlich denkbar.

Im Vordergrund steht nicht die Diskussion der Wahrheitsfrage, sondern die Wahrnehmung des „Anderen“ in seiner Beziehung zu Gott und in seinem Verhältnis zur Welt.

www.religionen-in-thueringen.de

Ansprechpartner

für interreligiöse Fragestellungen und Weiterbildungen:

Eckehart Schmidt
E-Mail:    eschmidt@bistum-erfurt.de
Telefon:  0361  65 72 - 377