Kirchenentwicklung - Achtsam weiterbauen

"Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut."

1 Kor 3,10

Hier gehts zu den Pastoraltagen

2019 gab es im Bistum Erfurt zwei Pastoraltage. Einer in der Landeshauptstadt Erfurt und einer im katholischen Eichsfeld, in Heiligenstadt.
"Glaube bewegt! Du bewegst! Zeit, dass sich was dreht!", so lautete das Motto dieser Aufbruchbewegung.

Eingeladen waren Ehrenamtliche, Vertreter der Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen im Bistum Erfurt. Es kamen rund 200 Teilnehmende, von jung bis alt, und aus unterschiedlichen Bereichen des katholischen Thüringens.
Ihr Ziel: Zukunft und Aufbruch der katholischen Kirche in Thüringen festzuhalten und darüber zu diskutieren, was das Bistum Erfurt braucht, um attraktiv zu sein.

Aus den Anfangs zwei Pastoraltagen mit verschiedenen Themen entwickelte sich die Kirchenentwicklung, unter der Überschrift "Achtsam weiterbauen".

Dieses biblische Leitwort, aus dem 1. Brief an die Korinther, steht über einer Zukunftsvision vom Bistum Erfurt. Der Apostel Paulus ist der Überzeugung: Gott ist der, der "lenkt", aber jeder Mensch ist verantwortlich mitzudenken, sozusagen zu "bauen". Jeder einzelne wirkt an seiner oder ihrer ganz eigenen Stelle mit.

Die Geschichte im Bistum Erfurt und was hier gewachsen ist, soll nicht eingerissen, sondern daran weitergebaut werden. Geachtet werden muss auf das, was gewesen ist, was sich jetzt bewährt und was - vielleicht noch unscheinbar - zum Vorschein kommt.

Kirche ist kein feststehendes Objekt, sondern wandelt sich. Veränderung und Bewegung kommt mit den Menschen, die dabei sind und sich engagieren.

Nach den Pastoraltagen wurden verschiedene Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit den unterschiedlichen Themen beschäftigen.

Themen der Kirchenentwicklung "Achtsam weiterbauen":


AKTUELLES

Stand: 04.06.2020
Was sagt die Situation uns mit Blick auf Kirchenentwicklung?

Die letzten Wochen und die nun beginnende Öffnung in der Pandemie scheinen zum Brennglas für eine schon zuvor bestehende Wirklichkeit zu werden. Wichtige Themen, die nun deutlich hervor treten, wurden auch beim Pastoraltag benannt: Es wurde nach Wegen gefragt, wie authentisches Christsein, Christsein im Alltag geht – und das wurde während der vergangenen Wochen auch im gottesdienstlichen Bereich wichtig. Viele haben sich bemüht, zu Hause Gottesdienst zu feiern, vor dem Fernseher oder Computer oder mit eigenen Andachten… Das weiter zu entwickeln, scheint für die Zukunft gut zu sein. Als wieder Gottesdienste stattfinden konnten, zeigte sich, dass das Bedürfnis nach Eucharistiefeiern am Sonntag geringer ist als gedacht. Das verweist uns auf die – auch bei
den Pastoraltagen angesprochene – Notwendigkeit, eine Vielfalt von Gottesdienstformen zu ermöglichen. Und eine weitere Erfahrung: auch wenn Sakramente nicht oder eingeschränkt gespendet und empfangen werden konnten, gab es vielfältige Möglichkeiten zur Verkündigung.

Zu all diesen Themen gibt es Arbeitsgruppen: Lebendige Gottesdienste, christlich leben im Alltag, heute vom Glauben reden. Diese sollen sich nach den Sommerferien gemeinsam treffen und weitere Schritte überlegen. Als Grundlage dafür haben wir (die Steuerungsgruppe) eine Bitte an Sie. Bitte stellen Sie sich selbst und 3 Menschen in Ihrem Kirchort/Bekanntenkreis folgende Fragen:

Was ist für meinen Glauben in der Zeit des „shutdown“ wichtig geworden?
Was hat mir besonders gefehlt?
Was hätte ich mir von meiner Kirche gewünscht/habe ich erhalten?
Dazu – falls möglich: meine Erkenntnis/Sinnspruch aus dieser Zeit.

Beim Treffen der 3 AGen werden die Antworten ausgewertet. Wir hoffen, daraus Impulse zu erhalten, in welche Richtung weiter nachgedacht werden sollte. Dazu erbitten wir Ihre Rückmeldung bis zum 1.7.2020. Seelsorgeamt@bistum-erfurt.de

Nach den Pastoraltagen wurden verschiedene Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Eine davon dreht sich um die Beteiligung von Jugendlichen am Kirchenentwicklungsprozess im Bistum Erfurt und besteht aktuell aus Vertreter*innen des BDKJ und des Bereiches Kinder und Jugend im Seelsorgeamt. Die Entstehung dieser Gruppe war ein besonderes Anliegen von Bischof Neymeyr. Alle Informationen und Schritte, wie z.B. der „Sag´s dem Bischof“-Workshop, sind auf der Seite der Jugend im Bistum Erfurt zu finden.

Am 27. September 2020 wird es einen Jugendpastoraltag im Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt geben.

Stand: 04.06.2020

Die AGen "Christlich leben im Alltag", "Lebendige Gottesdienste" und "Heute vom Glauben reden" und alle Interessierten sind für den Montag, 14. September, 18 – 21 Uhr
eingeladen. Die Rückmeldungen, um die oben gebeten wurde, werden dann ausgewertet
und so über die zukünftige Arbeitsweise zu den Themen entschieden.


Stand: 24.02.2020

Im ersten Treffen der Arbeitsgruppe ging es vor allem um einen ersten Austausch darüber, was Christlich leben bedeuten kann. Die Antworten reichten von: "Aufmerksam sein für die Bedürfnisse anderer" und "Offen sein für die Begegnung mit Gott", über "Nächstenliebe", "Rituale im Alltag" und "Schöpfung bewahren" bis zu Stichworten wie "Beten" oder "Das Leben glaubend feiern". Die unterschiedlichen Antworten spiegeln das vielfältige Verständnis des Themas wieder. "Christlich leben" ist vor allem von der individuellen Gestaltung jede/r einzelnen gläubigen Person abhängig.

In einem nächsten Treffen (Termin noch ausstehend) in Erfurt, soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie das Thema konkret im Bistum Erfurt verankert werden kann.

Anmeldung zum zweiten Treffen unter 0361 65 72 - 310 oder seelsorgeamt@bistum-erfurt.de.

Christ-sein heute: Geistlicher Vortrag von Bischof em. Joachim Wanke am 10.03.2020 in Eisenach


Das öffentliche Tischgebet in der Gaststätte oder das Kreuzzeichen als Segenszeichen? Ist es das, was unser Christsein ausmacht? Christen sind an verschiedenen Orten auf der Suche danach, wie sie ihren Glauben im Alltag leben können. Wie sieht eine „spirituelle Alltagskultur aus, die aus dem Evangelium schöpft?“ Neben dieser grundlegenden Frage geht es auch um eine Ideensammlung, um Menschen mehr mit den Quellen des christlichen Glaubens vertraut zu machen.

In dieser Arbeitsgruppe sollen Ideen, Angebote und Anregungen gesammelt werden, die geeignet sind den eigenen Glauben im Alltag zu leben, um so andere zu ermutigen und Glaubenszeugnis zu geben.

Stand: 04.06.2020

Es gibt auf Ebene der Bistumsleitung eine AG „Profil der Pastoralteams im Bistum Erfurt“.
In dieser wird in Zusammenarbeit mit den Berufsgruppen eine neue Ordnung für hauptamtliche Mitarbeiter im pastoralen Dienst erarbeitet. Bevor einzelne Berufsbilder (Pfarrer, Kooperator, Diakon, Gemeindereferentin) beschrieben werden, geht es um die Anforderungen an hauptamtliche Teams und deren Zusammenarbeit untereinander, mit den Gremien und allen, die sich in Kirchorten engagieren. Bis Sommer 2021 soll diese Ordnung vorliegen.
Die AG Ehrenamt, die bereits an den neuen Ordnungen für Gremien gearbeitet hat, und alle Interessierten sind für Freitag, 25. September 2020, 17 bis 20 Uhr eingeladen, um die inhaltliche Ausrichtung des für Anfang September 2021 geplanten Pastoraltags zum Thema Ehrenamt zu besprechen und festzulegen.


Stand: 26.03.2020

Die Überarbeitung der Gremienordnungen ist abgeschlossen. Da das KVVG (Kirchenvermögensverwaltungsgesetz) noch dem Land Thüringen vorgelegt werden muss, können wir es noch nicht veröffentlichen. Wir stellen Ihnen aber die Präambel zu den Ordnungen zur Verfügung. Sie zeigt auch, welches Bild von Kirche für die Zukunft leitend sein soll. Die wichtigsten Änderungen in den Ordnungen:

  • Alle Ordnungen stehen in einem Heft, so dass Transparenz möglich ist.
  • Die Kommunikationslinien zwischen den Gremien sind genauer beschrieben.
  • Mitgliederzahl von Kirchenvorstand: es wird eine Mindesanzahl abhängig von der Größe der Pfarrei festgelegt, die Höchszahl ist immer 10.
  • Kirchorträte erhalten das Recht und die Pflicht ihre Projekte für die Haushaltsplanung beim Kirchenvorstand einzureichen. Wenn das Geld nicht für alle reicht, erhält der Pfarreirat die Aufgabe, Prioritäten zu setzen und dem Kirchenvorstand zur Entscheidung vorzulegen.
  • Die Pfarreiräte erhalten zusätzliche Aufgaben. Wie bisher sollen sie das Koordinationsgremium für die pastoralen Aktivitäten sein. Zusätzlich werden sie eine Beschwerdestelle auf Pfarreiebene und zudem verantwortlich für die Benennung von weiteren Kirchorten.

In den nächsten Monaten wir das Berufsbild der Gemeindereferenten/innen kritisch geprüft und der Situation angepasst (Anfang Mai durch die Bistumsleitung, anschließend im Gemeindereferentenrat, im Oktober in einer Werkwoche für Gemeindereferenten/innen). Wie das auch für die anderen pastoralen Berufe geschehen kann, wird jetzt bedacht.


Stand: 23.01.2020 Denkwerkstatt Gremien

Umfrage zu den pastoralen Gremien

Die Denkwerkstatt zu den Gremien hat zweimal getagt. Der Fragebogen zur Arbeit in den Gremien hat große Resonanz gefunden. Neben der Situation in den Gremien wird dadurch auch aufgezeigt, wo in den kommenden Jahren Akzente zu setzen sind. Wenn Sie alle Ergebnisse aus den Fragebögen im Wortlaut lesen wollen, können Sie dies im Seelsorgeamt anfordern. In den nächsten Wochen werden die Änderungen in die Ordnungen eingearbeitet.

Übersicht zu den Themen der Umfrage


In den Gremien der Pfarreien wird oft deutlich, wie gut oder schlecht die Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, aber auch zwischen den einzelnen Kirchorten funktioniert. Gegen Ende der ersten Amtszeit der neudefinierten Gremien im Bistum Erfurt sollen deshalb die Ordnungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Die Veranstaltung „Gremien weiterentwickeln“ soll Erfahrungen reflektieren. Zugleich sollen Wege entwickelt werden, wie sich möglichst viele Erfahrungen Engagierter einbeziehen lassen – durch Interviews, Fragebögen, etc.

Die Denkwerkstatt "Gremien weiterentwickeln" für Haupt- und Ehrenamtliche beschäftigt sich mit der Entwicklung von Möglichkeiten der Reflexion über die Gremien im Bistum Erfurt (Kirchenvorstand, Kirchortrat, Pfarreirat).

Zu den Familiensonntagen gab es eine kleine Umfrage, die hauptsächlich positive Rückmeldungen hatte. Es wurde jetzt entschieden, dass es im kommenden Schuljahr sieben Vorschläge für Familiengottesdienste geben wird (außerhalb der Advent- und Fastenzeit, da diese durch Handreichungen des Bereiches Kinder und Jugend abgedeckt sind.)

Zu den Familiensonntagen

Stand: 24.02.2020

Nach drei gemeinsamen Abenden zeigt sich, dass „Frauen und katholische Kirche“ ein Thema für die Frauen in unserem Bistum ist. Es gibt den Wunsch nach einem geschwisterlichen Miteinander in ihrer Kirche, in die sich jede und jeder mit den eigenen Begabungen einbringt. Es geht dabei auch um das Charisma zur Priesterweihe. Zugespitzt lässt sich dieser Wunsch so formulieren: Warum sind Priesterberufungen an ein Geschlecht und ans Zölibat gebunden?

Protokoll der AG

An allen Abenden wird die Resignation spürbar, sich nicht mehr kirchenpolitisch engagieren zu wollen. Dagegen bestehen eine große Sehnsucht nach einer spirituellen Heimat und die Bereitschaft sich hier zu engagieren.

Wie geht’s weiter:

  • Gibt es mehr Frauen in unserem Bistum, die sich Gleichberechtigung und die Wertschätzung der Begabungen wünschen und die eigenen Gaben auch einbringen wollen? Dann ist eine Vernetzung angeraten! Rückmeldung zunächst an arhode@bistum-erfurt.de
  • Es wird geklärt, ob es ein bistumsweites Angebot für Meditation und Supervision geben kann, dass im Beratungs- oder Konfliktfall von Haupt- und Ehrenamtlichen genutzt werden kann.
  • Geplant wird ein Workshoptag zum Forum des Synodalen Wegs „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“. Nähere Infos folgen.

Stand: 27.01.2020

Die beiden angebotenen Abende in Erfurt und im Eichsfeld hatten eines gemeinsam: es wurde positiv wahrgenommen, dass es seitens des Bistums erstmals ein Gesprächs- und Austauschangebot explizit zur Thematik Frauen und katholische Kirche angeboten wurde. Neben persönlichen Erfahrungen wurde der Blick auch darauf gerichtet, was im Bistum realistisch getan werden kann, um an den vorhandenen Fragestellungen weiter zu arbeiten und Veränderungen zu ermöglichen. Neben der Selbstverpflichtung des Bistums zur Berücksichtigung der Ergebnisse der im Rahmen des synodalen Weges zum Thema eingerichteten Arbeitsgruppe wird die Priesterkonferenz im September 2020 die Fragestellung aufgreifen. Außerdem soll im Zuge der nächsten Wahlen auf Dekanatsebene die Wahl in Leitungsämter im kirchenrechtlich möglichen Rahmen für Diakone und GemeindereferentInnen geöffnet werden.

Frauen verkünden das Wort – Eine Initiative zum Jahr des Wort Gottes von Advent 2019 bis September 2020


Bei der Frauenwallfahrt fand sich eine spontane Gesprächsgruppe zum Thema "Frauen und katholische Kirche". Am Ende stand der Wunsch der Teilnehmerinnen sich weiter zu vernetzen und gemeinsam zu überlegen, wie sich Frauen gut und verantwortlich in Kirche einbringen können und so Veränderungen initiieren können.

Darum wird es an diesem Abend gehen:
Zunächst geht es darum, die Erwartungen aller teilnehmenden Frauen ins Gespräch zu bringen.
Welche Fragen müssen gestellt, Themen bearbeitet werden, dass wir zu einem gleichberechtigten und wertschätzenden Miteinander von Frauen und Männern in unserer Kirche kommen?

Stand: 04.06.2020

Die AGen "Christlich leben im Alltag", "Lebendige Gottesdienste" und "Heute vom Glauben reden" und alle Interessierten sind für den Montag, 14. September, 18 – 21 Uhr
eingeladen. Die Rückmeldungen, um die oben gebeten wurde, werden dann ausgewertet
und so über die zukünftige Arbeitsweise zu den Themen entschieden.


Stand: 23.01.2020

Die AG ist auf den März/ April vertagt. Hier wird mit den Ergebnissen der Treffen der Diakonats- und Kommunionhelfer weiter zu fragen sein - wer kann Träger von verschiedenen Gottesdienstformen sein, die denen, die sie gemeinsam feiern, Stärkung im Glauben und Lebensfreude vermitteln? Wie lassen sich solche Wege im Bistum anregen?


Stand: 12.09.2019

In der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe fand ein ausführlicher Austausch über eigene Gottesdiensterfahrungen statt.

Bei der Arbeitsgruppe war kein Priester dabei; es wurde aber der Gesprächsverlauf des Treffens in Briefform an die Priester im Bistum Erfurt gesandt.

Für die Treffen der Diakonats- und Kommunionhelfer im Herbst 2019 wurden folgende Themen festgelegt, die bearbeitet werden:

  • Verbindung zu Kirchenmusik: Welche Möglichkeiten gibt es, in kleinen Verhältnissen musikalische Gestaltung von Gottesdiensten zu intensivieren? Wo kann Unterstützung gesucht werden?
  • Liturgiegruppen: Wie kann die Verantwortung für Gottesdienste auf mehr Schultern verteilt werden? Was kann eine Liturgiegruppe/Arbeitskreis Liturgie leisten? Welche Unterstützung erhoffen wir vom Bistum?
  • Liturgische Bildung: Wo kann die untergebracht werden? Welche Möglichkeiten gibt es, das breit anzulegen? Wie kann Gemeinde in ihrer Rolle in Liturgie gestärkt werden?

Folgende Themen, die mit Gottesdiensten zu tun haben, wurden bei den Pastoraltagen genannt: Laienpredigt fördern; Räume für persönliches Gebet anbieten; liturgische Räume gestalten; Arbeitskreis Liturgie in jeder Pfarrei; Segnungen; Taizégebet; einladende Gottesdienste gestalten; neue Formate überlegen; Freiluftgottesdienste im Sommer; Musik im Gottesdienst; Ermutigung geistliche Leitung zu übernehmen. 

Die Themen werden gesichtet und besprochen, dann wird entschieden, welche davon beim Treffen der Diakonatshelfer zur Sprache kommen und was dabei die wichtigsten Punkte sind. An dem Abend soll ein zweites Treffen verabredet werden, bei dem es um konkrete Methoden geht, wie die Themen beim Diakonatshelfertreffen vorkommen. Dort wird auch überlegt, welche Themen an anderer Stelle weiter bewegt werden müssen und wie.

Stand: 04.06.2020

Die AG nimmt ihre Arbeit demnächst wieder auf, um mit den Kirchorten, die sich beteiligen
wollen, über deren Bedarf und die weitere Gestaltung zu reden.


Stand: 26.03.2020

Auf die Ausschreibung haben sich 5 Kirchorte gemeldet, die sich auf den Weg machen wollen. Der Pfarrei Sonneberg konnte schon finanzielle Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit bei einem Familienprojekt zugesagt werden. Absprachen der AG mit anderen Teilnehmern stehen wegen der aktuellen Gegebenheiten noch aus. In Planung ist eine Veranstaltung am 20.03.2021 mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.


Stand: 23.01.2020

Die AG hat eine Ausschreibung fertiggestellt, mit der Kirchorte und Initiativen eingeladen sind, sich neu auf den Weg zu einer offenen, willkommen heißenden und freundlichen Kirche zu machen.


Stand: 12.09.2019

In der Arbeitsgruppe ging es zunächst um grundlegende Dinge: Was verstehen wir unter Willkommenskultur – müssen Menschen zu uns kommen oder gibt es auch eine Bewegung zu den Menschen? Die Arbeitsgruppe einigte sich, dass "Willkommen" heißt: Begegnung ermöglichen.

Als nächstest wird in der Arbeitsgruppe ein Vorschlag für eine Ausschreibung zu den Modellpfarreien erarbeitet und diese beim nächsten Treffen besprochen.


Eine Frage des Stils: Offen Herzen und Türen....

… für Menschen, die beten wollen und für solche, die einfach mal gucken wollen
… für Menschen, die sich aktiv einbringen und für solche, die nur heiraten wollen
… für Menschen aus dem Nachbardorf und für solche, die als Flüchtlinge hier leben
… für Menschen, die ihren Glauben vertiefen wollen und für solche, die noch nie von Gott gehört haben
… für Menschen, die regelmäßig Kontakt suchen, und für solche, die nur Weihnachten kommen

Ist das überhaupt leistbar für Pfarreien im Bistum Erfurt? Um das herauszubekommen, sollen Modellpfarreien eine solche Willkommenskultur ausprobieren.
Eine Arbeitsgruppe soll beraten, was eine solche Modellpfarrei braucht, und eine Ausschreibung vorbereiten.

Stand: 12.09.2019

Es finden gerade Gespräche mit Pfarrern statt, um den Verwaltungsaufwand konkret zu benennen.
Im Anschluss wird das ausgewertet mit Blick auf sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten.


Es wird Gespräche mit Pfarrern geben, bei denen Zeit- und Energieaufwand für die Verwaltung und  die Anforderungen an Seelsorge besprochen und analysiert werden. Anhand der Ergebnisse wird dann überlegt, wie Entlastung zu schaffen ist.

Stand: 04.06.2020

Es hat ein Treffen der Behindertenseelsorger im Bistum Erfurt stattgefunden. Dabei wurde auch darüber geredet, wie Inklusion in unseren Pfarreien ermöglicht werden kann. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Pfarreien mit ihren Kirchorten sensibilisiert werden sollen, um das Recht behinderter Menschen zur Teilhabe am kirchlichen Leben umzusetzen. Wie genau das geschehen kann, wird weiter überlegt.

Ausstellung zur Kirchenentwicklung "Achtsam weiterbauen"

Bei der Bistumswallfahrt am 15.09.2019 gab es eine interaktive Ausstellung, in der Anliegen und Themen der Kirchenentwicklung vorgestellt wurden.

Die Ausstellung kann auch für Pfarreien bestellt werden. Wenn Sie Gesprächspartner zum Thema Kirchenentwicklung wünschen, die mit Ihnen vor Ort zu Themen, die Ihnen wichtig sind, arbeiten, melden Sie sich gern im Seelsorgeamt Erfurt: Telefon: 0361  65 72 - 310 oder seelsorgeamt@bistum-erfurt.de.

Für Mitglieder in Gremien und Interessierte gibt es ein Informationsheft zu den verschiedenen Themen des Pastoraltages. Diese kann im Seelsorgeamt bestellt werden.