Kirche und Homosexualität II

Podiumsveranstaltung

Wie unumstößlich ist die kirchliche Lehre?
Nachdem in der ersten Veranstaltung zum Thema im vergangenen September das Spannungsfeld von kirchlicher Lehre und praktischer Seelsorge im Vordergrund stand, soll es nun konkreter um die Perspektive der katholischen Morallehre gehen. Diese scheint beim Thema Homosexualität unumstößlich: Gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Sexualpraktiken werden abgelehnt, auch wenn die individuelle Diskriminierung der Betroffenen zunehmend auch von der (Amts-)Kirche kritisiert wird. Bekannt wurde in diesem Zusammenhang die Aussage des Papstes: „Wer bin ich, ihn zu verurteilen?“

Die theologische Forschung hat in den letzten Jahren versucht, die moralische Wertung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften differenzierter zu diskutieren. Die Bandbreite der vorgelegten Bewertungen reicht dabei von „himmelschreiender Sünde“ bis hin zum „Geschenk der Liebe“.
Die Veranstaltung möchte Perspektiven und Entwicklungen der kirchlichen Lehrverkündigung vorstellen und zur Diskussion stellen.

Podium u.a.:
Prof. P. Dr. Josef Römelt CSsR, Moraltheologe, Erfurt

Reihe Kirche kontrovers

Veranstalter: Katholisches Forum

In Kooperation mit dem Katholikenrat im Bistum  Erfurt und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Diözesanverband Erfurt