Dostojewskis conversio. Sinneswandel und seine literarische Darstellung in "Die Brüder Karamasow"

Seminar

Der vor 200 Jahren geborene Fjodor M. Dostojewski gehört zu den bedeutendsten russischen Autoren. Seine Werke haben ganz Europa geprägt. Seine schrecklichen Erfahrungen prägen und verändern sein literarisches Schaffen ab den 1860er Jahren. Beginnend mit dem ersten Werk nach seiner Inhaftierung, den "Aufzeichnungen aus dem Totenhaus", bis hin zu "Die Brüder Karamasow" erscheint die Umkehr bzw. conversio, die Bekehrung zum Glauben, als eines der zentralen Themen des Autors. Zudem knüpft Dostojewski an Augustinus' "Bekenntnisse" als Paradigma aller Konversionserzählungen an.

Das Seminar gibt einen praxisbezogenen Überblick über Dostojewskis Werke und eine gezielte Hinführung zum theologischen Gehalt des Großinquisitors in den "Brüdern Karamasow".

Referent: Dr. Sebastian Kornmesser, u.a. Autor von "Aspekte des Rechts bei Dostojewski. Zwischen Justizreform und religiös-philosophischen Rechtstraditionen"

Informationen zu Anmeldemodalitäten und Kosten folgen noch.

Veranstalter: Katholisches Forum im Land Thüringen in Kooperation mit den Katholischen Akademien der Bistümer Magdeburg und Dresden-Meißen sowie der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg