Shuttle-Züge zum Papst

Wichtiger Eckpunkt des Verkehrskonzepts für den Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. im Eichsfeld steht – Die Eisenbahnen bringen tausende Pilger

Logo zum Papstbesuch im Bistum ErfurtErfurt/Eichsfeld. Am 23. September 2011 feiert Papst Benedikt XVI. eine Marianische Vesper im Eichsfeld. Pilger, die an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach dabei sein wollen, können mit dem Zug bis zu den Bahnhöfen Bodenrode und Wingerode fahren. Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) und die beteiligten Partner in Hessen (Nordhessischer VerkehrsVerbund) und Niedersachsen (Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen) richten einen entsprechenden Shuttle-Zug-Verkehr ein.

Dr. Kurt Herzberg, Leiter des Koordinierungsbüros für den Papstbesuch im Bistum Erfurt, und Volker M. Heepen, Geschäftsführer der NVS, stellten das Angebotskonzept vor. Demnach werden am 23. September auf der Strecke zwischen Leinefelde und Kassel-Wilhelmshöhe zwischen 10 Uhr und 24 Uhr in beiden Fahrtrichtungen Züge im 15-Minuten-Takt verkehren. Pilger haben so die Möglichkeit, mit den Zügen bis zu den Haltestellen in Bodenrode und Wingerode zu fahren, um von dort das letzte Wegstück zur Wallfahrtskapelle Etzelsbach zu Fuß zurückzulegen. Bereits vor 10 Uhr verkehren die Shuttle-Züge im 30-Minuten-Takt. Das ThüringenTicket, das ThüringenTicket Single sowie das Hopperticket können am 23. September ohne zeitliche Einschränkung genutzt werden.

„Mit diesen Regelungen steht ein wichtiger Eckpunkt unseres Verkehrskonzepts für das Eichsfeld fest. Ich bin froh, dass die stets konstruktiven Gespräche mit der NVS und den Eisenbahngesellschaften zu diesem Ergebnis geführt haben“, fasste Dr. Kurt Herzberg, Leiter des Koordinierungsbüros für den Papstbesuch im Bistum Erfurt, zusammen. Individualreisende und Kleingruppen haben durch den Shuttle-Zug die Möglichkeit, ihre Autos an einem der Bahnhöfe entlang der Zugstrecke – vor allem an den großen Parkplätzen in Heilbad Heiligenstadt  und Leinefelde – zu parken und dann per Zug weiter in Richtung Etzelsbach zu reisen.

Herzberg und Heepen weiter: „Auf diese Weise gelingt es, den Anreiseverkehr per PKW sehr großräumig von Etzelsbach fernzuhalten, damit die vorhandenen Wege für Pilger und Rettungskräfte frei bleiben. Aber natürlich hat auch die Zuganreise ihre Kapazitätsgrenze.“ Das Bistum Erfurt lädt deshalb die Gottesdienstbesucher auch ein, sich in Gruppen zusammenzuschließen und gemeinsam per Bus nach Etzelsbach anzureisen.

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