Gefängnisseelsorge

Sprecher der Gefängnisseelsorger: N.N.

Die Gefängnisseelsorge gilt den Gefangenen und Bediensteten in den Justizvollzugsanstalten (JVA).

Dort arbeiten Priester, Diakone und Laien (Männer wie Frauen), die über eine entsprechende theologische und seelsorgliche Ausbildung verfügen. Außerdem müssen Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen psychisch stabil und kommunikationsfähig sein.

Zur Seelsorgearbeit in den JVA gehören ebenso die Feier von Gottesdiensten und die Sakramentenspendung wie Gespräche und Zellenbesuche, Hilfen bei Weiterbildungsmaßnahmen u.a.m. Die seelsorglichen Angebote richten sich an einzelne Gefangene und JVA-Bedienstete wie auch an Gruppen. Dabei kann es zur Zusammenarbeit mit Pfarrgemeinden, Einzelpersonen und anderen kommen, die die Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen bei ihrer Arbeit unterstützen.

Die Beauftragung zum katholischen Gefängnisseelsorger bzw. zur Seelsorgerin geschieht in der Regel durch den Ortsbischof im Einvernehmen mit den jeweils zuständigen staatlichen Stellen.

In Deutschland gibt es auf der Bundesebene zwei Organisationen für katholische Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen: Die "Konferenz der Katholischen Gefängnisseelsorge bei den Justizvollzugsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland" sowie die "Katholische Arbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (KAGS) im Deutschen Caritasverband".


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