"Armut darf sich nicht vererben"

Der Deutsche Caritasverband e.V. fordert,  der Bekämpfung der Kinderarmut im politischen Alltag Vorrang zu geben. Der Verband hat für diese zentrale Aufgabe ein Konzept erarbeitet.

Logo der CaritasBerlin. "Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft. Die Bekämpfung der Kinderarmut muss zwingend Vorrang im politischen Alltag haben", fordert Caritas-Präsident Peter Neher erneut mit Blick auf die Ergebnisse der am14.1. vom Kinderhilfswerk vorgestellten Umfrage in Berlin.

Die Umfrage zeige, dass das Ziel der Bekämpfung der Kinderarmut in der Bevölkerung breit unterstützt werde. Dies müsse von den politisch Verantwortlichen als Signal verstanden werden. "Kinderarmut kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn materielle Hilfen für arme Familien, ein inklusives Bildungssystem für alle Kinder und Hilfen in prekären Lebenslagen gut ineinandergreifen", stellt Neher fest. Der DCV hat ein Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut erarbeitet. Eine Erhöhung der Regelsätze, die Anpassung des Kinderzuschlags und eine Überarbeitung des Bildungs- und Teilhabepakets seien zentrale Elemente, um benachteiligten Kindern mehr Chancen im Leben zu ermöglichen. "Alle Beteiligen wissen, was zu tun ist. Jetzt muss gehandelt werden", so Neher.

"Armut darf sich nicht vererben" – Die Position des Deutschen Caritasverbandes zur Bekämpfung von Kinderarmut finden Sie hier.

Pressemitteilung des Deutschen Caritasverbandes e.V. (DCV). Den Inhalt verantwortet der Absender.

15.1.2014



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