69 Jugendliche bei Feiern der Lebenswende

Diese Feier wird im Bistum Erfurt seit 1998 für konfessionslose Jugendliche als eine Alternative zur Jugendweihe angeboten

Jugendliche bei der Feier der Lebenswende im Dom St. Marien, Bistum ErfurtErfurt (BiP). 69 Mädchen und Jungen nehmen am Samstag, 28. Mai an den Feiern der Lebenswende teil, die die Erfurter Domberg-Gemeinden für konfessionslose Jugendliche anbieten. Die Feiern finden zeitgleich um 14 Uhr im Mariendom und in der Kirche St. Martini im Brühl statt.

Die Feier der Lebenswende, die für ähnliche Projekte in anderen ostdeutschen Diözesen Modell stand, wird im Bistum Erfurt seit 1998 als eine Alternative zur Jugendweihe angeboten und will jungen Menschen helfen, ihren Weg von der Kindheit zum Jugend- und Erwachsenen-Alter zu bewältigen. Herausragendes Merkmal der Vorbereitung, die seit November an neun Abenden stattfand, ist der "Eigenanteil" der Jugendlichen. Sie sind gefordert, sich selbst einzubringen und eigene inhaltliche Schwerpunkte bei ihren Treffen und für die Feier zu setzen. Begleitet werden sie dabei von einem Team, das Gemeindereferentin Cordula Hörbe leitet und aus Seelsorgern, Studenten und ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern besteht.

Thematisch haben sich die Jugendlichen mit ihrer Vergangenheit und der gesellschaftlichen Gegenwart auseinandergesetzt, um sich der eigenen Ziele, Träume und Hoffnungen für die Zukunft bewusst zu werden. Dabei galt es nicht "nur" wahrzunehmen, sondern auch Handlungsnotwendigkeiten und -spielräume zu entdecken.

Zur Vorbereitung auf die Feier der Lebenswende, die auch die soziale Dimension des Menschseins erfahren lassen möchte, gehörten zwei Sozialprojekte. Ein Teil der Jugendlichen übte sich in der Gastfreundschaft und bekochte und bediente Menschen, die sonst eher am Rande der Gesellschaft stehen. Die andere Gruppe pflegte Gräber auf dem Erfurter Hauptfriedhof und setzte sich mit dem Thema "Tod, Abschied, Loslassen" auseinander.

Weitere Informationen: www.bistum-erfurt.de/projekte



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