Luther – Katholizität und Reform

Internationales Luther-Symposium in Erfurt

Martin LutherDie Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt und das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn veranstalten in der Zeit vom 21. bis 25. September unter dem Titel „Luther – Katholizität und Reform. Wurzeln – Wege – Wirkungen“ ein internationales Luther-Symposium im Augustinerkloster in Erfurt. Zur Eröffnung findet am Sonntag, 21. September, um 19.30 Uhr ein ökumenisches Abendlob im Dom statt.
 
Das Symposium ist ein Beitrag der katholischen Kirche zum Reformationsjubiläum 2017 und soll die katholische Luther-Forschung und die mit der katholischen Theologie verbundenen lutherischen Theologen zusammenführen. Experten aus dem In- und Ausland werden dazu in Erfurt erwartet, darunter auch der ehemalige Erzbischof von Helsinki Prof. Dr. Eero Huovinen.
 
Als Reformkatholik ist Martin Luther in seiner Kirche, der lateinischen Kirche des Westens, bleibend verwurzelt. Geprägt durch die monastische Tradition, die er in seinem Orden kennenlernt, entfaltet Luther seine Theologie in Auseinandersetzung mit der scholastischen Theologie seiner Zeit. In seinem Anliegen, die reformbedürftige Gestalt der Kirche des 16. Jahrhunderts zu erneuern, beschreitet er zugleich neue Wege. Dass sich die Wittenberger Reformbewegung zu einer eigenständigen lutherischen Konfessionskirche entwickelt, ist ein wirkungsgeschichtliches Faktum. Darin liegt aber auch die ökumenische Herausforderung, der sich dieses Luther-Symposium stellen möchte.
 
Weitere Informationen und Tagungsprogramm

www.uni-erfurt.de/theol



15.9.2014



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