Entführte Erzbischöfe aus Syrien mit Menschenrechtspreis 2014 geehrt

Erklärung von Weihbischof Reinhard Hauke, Diözesan-Administrator des Bistums Erfurt zur Verleihung des Preises durch die Stadt Weimar

Porträt Weihbischof Hauke, ErfurtErfurt/Weimar. Mit Freude und Dankbarkeit habe ich die Entscheidung des Weimarer Stadtrates gehört, den beiden entführten christlichen Geistlichen Mor Gregorius Yoanna Ibrahim, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche von Aleppo, und Boulos Yazigi, Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche von Aleppo, den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar 2014 zu verleihen.

Seit dem 22. April 2013 fehlt von ihnen jede Spur. Auf dem Weg zu Verhandlungen über die Freilassung eines entführten Priesters wurden sie selbst entführt. Für das friedliche Miteinander von Menschen verschiedenster Religionen und Herkunft haben sie sich eingesetzt und erleiden vermutlich deshalb derzeit Gefangenschaft und Unrecht.

Mit der Preisverleihung soll einerseits der mutige Kampf von heute lebenden Christen für Gerechtigkeit und Frieden in den Blick kommen und anderseits eingeladen werden, dieses Anliegen in das eigene Leben aufzunehmen. Gerechtigkeit und Frieden sind Anliegen, die alle Menschen bewegen sollten. Die Kraftquellen dafür sind unterschiedlich. Alle sind zu würdigen. Die Kraftquelle des Glaubens an Jesus Christus wird durch die Preisverleihung in besonderer Weise betont.

Pressemitteilung der Stadt Weimar (bitte anklicken)


15.7.2014



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