Junge Orgelvirtuosin

Die hochbegabte, russische Organistin Margarita Schablowskaja spielt im Erfurter Dom


Nicht zum ersten Mal in Erfurt:
Margarita Schablowskaja aus Russland
Die hochbegabte Organistin Margarita Schablowskaja spielt im Erfurter Dom

Erfurt. Die russische Organistin Margarita Schablowskaja ist am Samstag, 7. Juli Solistin der "13. Internationalen Orgelkonzerte Dom zu Erfurt" Um 19.30 Uhr spielt sie an der Hauptorgel des Erfurter Domes unter anderem Werke von Jullien Duruflé und Bach.

Margarita Schablowskaja, die im Jar 2005 Preisträgerin beim "3. Internationalen Orgelwettbewerb zu Erfurt" war, wurde in einer Musikerfamilie in St. Petersburg geboren und erhielt den ersten Musikunterricht im Alter von vier Jahren. Im Alter von fünf Jahren in die Staatliche Spezialschule für junge Hochbegabte in St. Petersburg aufgenommen. Ihr erster öffentlicher Auftritt (Klavier) fand mit acht Jahren statt. Weitere Auftritte folgten in Begleitung von Symphonieorchestern der Philharmonien von Minsk und St.Petersburg, in den besten Konzertsälen der Sowjetunion.

Im Jahre 1987 im Alter von 13 Jahren erhielt sie den ersten Preis für Klavier der UdSSR, in Tbilissi. Im Jahre 1992: Diplom für Klavier, Korrepetition und Kammermusik an der Staatlichen Spezialmusikschule für junge Hochbegabte in St. Petersburg. 1993 - 1996 Orgelstudium bei Prof. Lionel Rogg im Konservatorium für Musik in Genf, abgeschlossen mit dem Ersten Preis für Virtuosität in Orgel und dem Spezialpreis «Otto Barblan». 1993 bis 1996 wurde sie durch den Rotary Club International gefördert. 1994 und 1995 ist sie außerdem Stipendiatin der Stadt Genf.

1997 - 1999 Orgelstudium bei Prof. Pierre-Alain Clerc im Konservatorium für Musik in Lausanne, mit dem Schwerpunkt alte französische und italienische Orgelmusik. 1997 - 1998 Orgelstudium bei Prof. Louis Robillard am Nationalen Konservatorium für Musik in Lyon (Frankreich), mit dem Schwerpunkt romantische französische und deutsche Orgelmusik. 1997 - 1999 Studium im Zentrum für Alte Musik in Genf bei Prof. Pierre-Alain Clerc (Cembalo) und Prof. Nicola Hostettler (Clavicord und Hammerklavier).

Im Wechsel zwischen Deutschland und Russland: 2006 - das Diplom in der Solistenklasse Klavier am Konservatorium in St. Petersburg, mit den zusätzlichen Disziplinen Korrepetition und Kammermusik. 2001 - 2003 Aufbaustudium Orgel bei Prof. Martin Haselböck an der Hochschule für Musik zu Lübeck. 2006 - Cembalo-Diplom an der Hochschule für Musik in Lübeck, bei Prof. Hans-Jürgen Schnoor. 2007 Konzertexamen Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer an der Hochschule für Musik Hamburg, mit dem Schwerpunkt deutsche Orgelmusik. Meisterklassen bei Trevor Pinnock, Robert Hill, Jean Boyer, Ludger Lohmann, Marie-Claire Alain, Luigi Tagliavini, Jon Laukvik, Zsigmond Szatmàry, Guy Bovet.

Wettbewerbe (u.a.): 2003. Zweiter Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb 'Sweelinck' Danzig, 2004. Vierter Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Tokio, 2005. Dritter Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb "Domberg-Prediger" zu Erfurt. 2005 - 2007 : Lehrauftrag im Fach Orgel an der Musikhochschule in Hannover, verbunden mit dem Dorothea-Erxleben Stipendium.


Silvius v. Kessel, Domorganist


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