„Alte Messe vs. Neue Messe?“

Zur Entwicklung der Liturgie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil


Messfeier nach altem Ritus


Erfurt.
Zu einem Vortrag, der sich mit der Entwicklung der Liturgie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil  befasst, lädt die Akademie des Bistums Erfurt am Dienstag, 17. Oktober,  in die Erfurter Brunnenkirche (Fischersand 24) ein.
Den Vortrag „Alte Messe vs. Neue Messe?“ hält der Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Universität Erfurt.
Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Zu den bekanntesten Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) zählt die Liturgiereform. Gottesdienste werden seither in der jeweiligen Landessprache gefeiert, Priester stehen nicht mehr mit dem Rücken zur  Gemeinde. Die Gemeinde erhielt eine wichtigere Rolle und verfolgt den Gottesdienst nicht mehr schweigend. Zentrale Gebete wie das Vaterunser werden in der Volkssprache gemeinsam gesprochen – eine Neuerung des Konzils.

Doch die Reform fand nicht nur Befürworter. Bekannt ist vor allem die Piusbruderschaft, die am alten Ritus festhielt, aber bald ihren kanonischen Status innerhalb der Kirche verlor. In der Vergangenheit unternahmen jedoch sowohl Johannes Paul II. als auch Benedikt XVI. Schritte zur Wiederzulassung der vorkonziliaren Messform.
Der Vortrag möchte die Genese der Liturgiereform und der schrittweisen Wiederzulassung  der „alten Messe“ nachzeichnen, die theologischen Unterschiede zwischen „ordentlicher“ und „außerordentlicher“ Form verdeutlichen und diskutieren, warum diese traditionelle Liturgiereform auf manche Gläubige bis heute eine derart große Faszination ausübt.


Pressemitteilung der Akademie des Bistums Erfurt, Katholisches Forum im Land Thüringen. Den Inhalt verantwortet der Absender.

10.10.2017

Zur Entwicklung der Liturgie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil



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