Dombergchor Erfurt

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Der "Dombergchor" ist der Chor des Mariendomes und der Nachbarkirche St. Severi, den beiden Kirchen auf dem Erfurter Domberg, und wurde 1994 gegründet. Bis 1993 hatte der "Domchor" existiert, der seinerseits aus dem schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts bezeugten "Domgesangverein" hervorging.

Seit seiner Gründung leitet Silvius v. Kessel den Chor, der mittlerweile 45 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren umfasst.

Heute ist der Dombergchor der katholische Oratorienchor in Erfurt (durchaus mit evangelischen und konfessionslosen Mitgliedern), der die großen liturgischen Feste auf dem Domberg mitgestaltet - hier singt er vorwiegend a-cappella-Werke - und zudem große Werke der Oratorien-Literatur in regelmäßigen Konzerten zu Gehör bringt. Das geschieht auch außerhalb des Domberges, so etwa beim Kunstfest Weimar 2005.

Das aufgeführte Repertoire reicht von Palestrinas "Missa Papae Marcelli" und dem "Magnificat" und der "Messe h-moll" von Johann Sebastian Bach über das "Requiem" und die "Große Messe c-moll" von Mozart bis hin zur "Missa solennis" und "Via Crucis" von Franz Liszt.

Im Jahr 2003 führte der Dombergchor unter der Leitung von Prof. George Alexander Albrecht zusammen mit dem Philharmonischen Chor Weimar und Mitgliedern der Staatskapelle Weimar das "Requiem" von Richard Wetz (1875-1935) auf - ein sehr anspruchsvolles spätromantisches Werk dieses bedeutenden Komponisten, der seit einigen Jahren weltweit wiederentdeckt wird. Von der Aufführung zeugt eine beim Label jpc/cpo erschienene CD.

Chorproben: Montag, 19.30 bis 21.30 Uhr; gelegentlich zusätzliche Chorproben(wochenenden).

Chorprobenort: "Richard-Wetz-Saal" im Dompfarramt (Zugang über die Stiftsgasse).


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