Ganzheitliche Ökologie

In der vermeintlichen Umweltenzyklika "Laudato si" geht es um mehr als Natur und Klima. Damit befasst sich ein Seminar des Bildungshauses St. Ursula

Landschaft mit Kirche und WindradErfurt. Das Bildungshaus St. Ursula in Erfurt bietet von Donnerstag, 2. Juni bis Freitag, 3. Juni 2016 ein Seminar an, in dem es inhaltlich um die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus geht. Das zentrale Anliegen dieses päpstlichen Schreibens ist die "Sorge für das gemeinsame Haus" und wird oft als Umweltenzyklika bezeichnet. Der Papst meint mit „Umwelt“ jedoch wesentlich mehr als Natur und Klima, und er legt großen Wert darauf, dass es sich eigentlich um eine Sozialenzyklika handelt.
Nur so kann auch seine Rede von einer „ganzheitlichen Ökologie“ richtig verstanden werden, die das ganze Dokument durchzieht.

Der Referent, Dipl.-Theol. Roland Preußl, ist Mitglied des Implementierungsteams zur Enzyklika „Laudato si“ im Bistum Regensburg.
Neben einer ausführlichen Auseinandersetzung mit ausgewählten Abschnitten der Enzyklika wird er das Schreiben im Kontext der Katholischen Soziallehre darstellen und damit auch einen hermeneutischen Schlüssel zum Verständnis des Textes liefern.

Ergänzend dazu bietet ein Besuch in einem führenden Unternehmen der innovativen Solartechnik die Gelegenheit, nach umweltethischen Beweggründen im Bereich der Wirtschaft zu fragen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, bei einem Film- und Gesprächsabend der Frage nachzugehen, was unsere Mobiltelefone mit Kinderarbeit im Ostkongo zu tun haben.

Das Seminar beginnt am Donnerstag, 2. Juni, um 10.30 Uhr und endet am Freitag, 3. Juni, gegen 13 Uhr. Veranstaltungsort ist das Bildungshaus St. Ursula, Trommsdorffstr. 29, in Erfurt.
Die Tagungsgebühr beträgt 20 Euro zzgl. 40/50/60 Euro (je nach persönlichen finanziellen Möglichkeiten) für Übernachtung und Verpflegung.
Anmeldung und weitere Informationen bei mriss@bildungshaus-st-ursula.de oder unter 0361/60114-22.

12.05.2016



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