Männerwallfahrt am 5. Mai 2016 "ich teile mit dir"

Beginn der Eucharistiefeier 9.30 Uhr

Interview mit Tobias Gremler, organisatorischer Leiter der Männerwallfahrt

Männerwallfahrt zum Klüschen HagisHerr Gremler, es ist die 60. Männerwallfahrt – wie wird das begangen?
Das 60. Jubiläum begehen wir ganz in der Tradition vorangegangener Wallfahrten. Der Wallfahrtstag beginnt um 9.15 Uhr mit der Eucharistiefeier. Bischof Dr. Ulrich Neymeyr ist Hauptzelebrant und Festprediger. Als Gast wird Bischof Riccardo Garcia aus Peru teilnehmen. Er unternimmt derzeit eine Pastoralreise durch Deutschland.
Als Ehrengäste habe ich meine Vorgänger im Seelsorgeamt eingeladen sowie auch ehemalige ehrenamtliche Mitglieder der Vorbereitungsgruppe, die die Wallfahrt sehr geprägt haben.
Nach der Wallfahrtsmesse haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich zu stärken und einander zu begegnen. Gegen 11.30 Uhr schließt sich die Feierstunde an. Pater Anselm Grün wird die Predigt halten.

Wie lautet das Thema der Wallfahrt?
Inhaltlich steht der Tag unter dem Leitwort „ich teile mit dir“. Papst Franziskus hat ein Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Bischof Neymeyr ist es ein Anliegen, dass in diesem Jahr alle großen Diözesanwallfahrten das Thema Barmherzigkeit aufgreifen. In der Vorbereitungs-gruppe haben wir deshalb entschieden, die Facetten des Teilens in den Blick zu nehmen.


Zu den vergangenen Jubiläen der Männerwallfahrt wurden sichtbare Zeichen am Wallfahrtsort Klüschen Hagis aufgestellt: 1996 ein Steinkreuz, 2006 eine Allee aus 50 Bäumen. Ist in diesem Jahr etwas Ähnliches geplant?
In der Vorbereitungsgruppe haben wir uns entschieden, zur 60. Männerwallfahrt eine Skulptur zu errichten. Sowohl der Wallfahrtsort, der das ganze Jahr über von zahlreichen Wallfahrern und Pilgern aufgesucht wird, erfährt dadurch eine Würdigung, als auch die Männerwallfahrt selbst mit ihrer beeindruckenden Historie.
Auch das Jahr der Barmherzigkeit findet sich in der Skulptur wieder. Sie zeigt einen Wallfahrer, um den herum verschiedene Szenen arrangiert sind. So sieht der Betrachter beispielsweise die Hl. Elisabeth, wie sie mit einem Bettler teilt. Und er sieht den verlorenen Sohn aus dem biblischen Gleichnis, der von seinem Vater barmherzig in die Arme genommen wird. Die Männerwallfahrt hat in den vergangenen rund 60 Jahren versucht, das zu verwirklichen, was Papst Franziskus in seiner Verkündigungsbulle formuliert hat:
„Barmherzigkeit ist das grundlegende Gesetz, das im Herzen eines jeden Menschen ruht und den Blick bestimmt, wenn er aufrichtig auf den Bruder und die Schwester schaut, die ihm auf dem Weg des Lebens begegnen.“


Was darf man unbedingt nicht verpassen?
Ein musikalischer Genuss wird in diesem Jahr der Eichsfelder Kammermusikkreis sein, der gemeinsam mit dem Singkreis St. Ägidien aus Heiligenstadt musizieren wird. Auch die Predigten von Bischof Neymeyr und Anselm Grün werden stärkende und wegweisende Impulse sein.
Zum Schluss bitte ich Sie, noch was Nettes, Einladendes zu sagen.
Ich freue mich auf die Wallfahrer. Ob Jung oder Alt – alle sind willkommen!

Interview mit Tobias Gremler, organisatorischer Leiter der Männerwallfahrt



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