Ordensleute besuchen einander

Zum "Jahr des geweihten Lebens" gibt es im Bistum Erfurt die Aktion: Ordensleute besuchen einander. Als erste laden die Schönstätter Marienschwestern ein

Ordensleute besuchen einander FlyerAnlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr des geweihten Lebens" (30. November 2014 bis 2. Februar 2016) wurde im Bistum Erfurt eine besondere Aktion initiiert. Sie besteht darin, dass sich Ordensleute und Angehörige geistlicher Gemeinschaften gegenseitig besuchen. In jedem Monat lädt eine Ordens- oder geistliche Gemeinschaft zu sich ein. Die Einladung gilt allen, also nicht nur Ordensleuten, die an einem Kennenlernen interessiert sind.

Ordensleute besuchen einander FlyerDie einzelnen Termine sind auf darunterstehendem Flyer zu finden.
Zeitnah zu den Terminen wird an dieser Stelle die jeweilige Ordens- oder geistliche Gemeinschaft vorgestellt.

Zum Beginn der Besuchsreihe laden die Schönstätter Marienschwestern nach Friedrichroda ein:

Am Sonntag, 31.Mai  laden die Schönstätter Marienschwestern ein.
Ort: Am Klosterberg 1, 99894 Friedrichroda

17.30 Uhr Feierliche Maiandacht in der Hauskapelle des Provinzhauses "Haus Waldfrieden"
Prozession zur Schönstattkapelle
Anschließend Imbiss und Begegnung

Nachfolgend erzählt Sr. Veronika, Schönstätter Marienschwester, was die Gäste in Friedrichroda erwartet und etwas zur dortigen Schwesterngemeinschaft:

Am 31. Mai wird gemeinsam der Abschluss der Maiandachten gefeiert

Im Monat Mai findet täglich um 17.30 Uhr eine Maiandacht statt. Am 31. Mai feiern wir den Maiabschluss und freuen uns in diesem Jahr des gottgeweihten Lebens, wenn viele Mitlieder aus Orden und anderen geistlichen Gemeinschaften mit uns die Gottesmutter ehren. Wir beginnen um 17.30 Uhr in der Hauskapelle von "Haus Waldfrieden" mit einer feierlichen Maiandacht mit Eucharistischem Segen. In dieser Andacht betrachten wir Maria, die Jüngerin des Herrn, und bitten mit ihr: Herr, sende Arbeiter in deinen Weinberg!
An die Andacht schließt sich eine Lichterprozession durch das Gelände zur Marienkapelle an.
Anschließend - ca. 18.30 Uhr - laden wir herzlich zu einer Zeit der Begegnung und des Austausches mit Abendimbiss ins Haus Rosengart ein.

Mit vier Marienschwestern hatte es begonnen

Seit 1933 - also seit mehr als 80 Jahren - leben und wirken Schönstätter Marienschwestern in Friedrichroda und von dort aus in den ostdeutschen Diözesen. Aus einem bescheidenen Anfang entwickelte sich ein Geistliches Zentrum, das in der DDR-Zeit zum Mittelpunkt der Schönstattbewegung in Ostdeutschland wurde und auch heute noch für viele geistliche Heimat und/oder ein Ort ist, an dem sie Stärkung im Glauben erfahren. Vier Marienschwestern waren es, die hier begannen.
Ihr spezieller Auftrag war missionarischer Einsatz in diesem Teil Deutschlands und  der Kirche in diesem Gebiet zu dienen sowie der Aufbau der Schönstattbewegung.
Nach und nach sind unsere Schwesterngemeinschaft und zugleich die gesamte Schönstattbewegung - also die Jugend-, Familien-, Frauen- und Priestergemeinschaften und die Wallfahrtbewegung - gewachsen.

Schönstätter Marienschwestern am Tisch


Zurzeit leben und arbeiten in Friedrichroda ca. 45 Schwestern. Davon gehören gut 20 Schwestern zur Alten- und Krankenfiliale. Marienschwestern übernahmen vielfältige Aufgabengebiete in Seelsorge, Erziehung, Krankenpflege. Viele Schwestern arbeiteten als Gemeindereferentin, Kindergartenleiterin, Krankenschwester, Hebamme, Leiterin von Caritasheimen usw. Ein Kreis war und ist verantwortlich für die Begleitung und Inspiration der verschiedenen Schönstatt-Gemeinschaften. Seit 25 Jahren wirken Marienschwestern in Kaliningrad/Russland. Nachdem wir Anfang der 90er Jahre fast 200 Marienschwestern waren, sind wir heute noch ca. 100. Wir arbeiten weiterhin in den oben genannten Aufgaben.


Kapellchen in Friedrichroda, SchönstattzentrumSchönstattzentrum liegt in dem beliebten Kur- und Urlaubsort Friedrichroda

Nach wie vor ist Friedrichroda ein beliebter Kur- und Urlaubsort im Thüringer Wald mit großen Hotels und Pensionen. Das Schönstattzentrum liegt direkt an der Kurpromenade und ist von Wald, Park und Stille der Natur geprägt. Mittelpunkt im Schönstattzentrum Friedrichroda ist die Marienkapelle, ein Schönstattheiligtum im weltweiten Netz von 200 Schönstattheiligtümern. Das Kapellchen, wie wir gern sagen, ist Ziel und Kraftquelle für viele Einzelpilger und Wallfahrtsgruppen. Die Schönstätter Marienschwestern haben hier ihr Provinzhaus, Haus Waldfrieden, mit einer Hauskapelle, in der gut 100 Personen Platz finden.

Pilgertreff im Schönstattzentrum FriedrichrodaFür Besucher und Pilger bietet der "Pilgertreff" - ein kleines Café mit Devotionalienladen - täglich eine Begegnungsmöglichkeit mit den Marienschwestern. Über die Mitglieder der Schönstattbewegung hinaus ist für viele kirchliche Gruppen unseres Bistums Haus Rosengart, unser Bildungs- und Gästehaus, eine gute Adresse.

Zu unseren Niederlassungen gehören - neben Friedrichroda - zwei weitere Schönstattzentren mit Heiligtum und Bildungshaus in Heiligenstadt und in Berlin, die in unserer Trägerschaft sind.

"Hauptaufgabe" ist das geistliche Leben, die Anbetung Gottes und das fürbittende Gebet

Heiligtum innen im Schönstattzentrum Friedrichroda

Friedrichroda ist das Zentrum einer der sechs deutschen Provinzen unserer internationalen Gemeinschaft, der ostdeutschen Provinz, und damit Sitz der Provinzleitung. In Friedrichroda wohnen und von hier aus arbeiten auch die Schwestern, die für die Schönstatt-Familien und -Frauengemeinschaften und die Pilgerbewegung zuständig sind. Einige Schwestern betreuen unser Bildungshaus, andere sorgen für die Kapellen oder sind im hauswirtschaftlichen Bereich tätig. Die gemeinsame "Hauptaufgabe" allerdings ist das geistliche Leben, das wir führen, die Anbetung Gottes und das fürbittende Gebet für die Menschen, die uns ihre Anliegen anvertrauen, und für die Diözesen, in denen wir leben und arbeiten. Wer in das Schönstattzentrum Friedrichroda kommt, besucht einen geistlichen Ort, einen Ort, an dem eine Begegnung mit Gott und der Gottesmutter im Mittelpunkt steht.


Heute "Maria" sein und die Liebe Christi weiterschenken

Wie der Name unserer Gemeinschaft sagt, möchten wir Maria heute sein und wie die Gottesmutter wirken. Wir lassen uns von der biblischen Erzählung der "Heimsuchung Marias" leiten. Wie Maria über das Gebirge zu Elisabeth ging und ihrer Verwandten eine bewegende Christusbegegnung schenkte, so möchten auch wir Christus und seine Liebe und Menschenfreundlichkeit weiterschenken.

Mehr Informationen zur Schönstattbewegung und den Schönstätter Marienschwestern finden Sie unter den aufgeführten Links
Homepage der Schönstätter Marienschwestern:  www.s-ms.org
Homepage der Schönstattbewegung: www.schoenstatt.de
Homepage Friedrichroda:  www.schoenstatt-friedrichroda.de


28.05.2015

Zum "Jahr des geweihten Lebens" gibt es im Bistum Erfurt die Aktion: Ordensleute besuchen einander. Als erste laden die Schönstätter Marienschwestern ein



Impressum | Sitemap | Kontakt
powered by St. Benno-Verlag