Pfarrer Helmut Tasch verstorben

Der Diözesanpräses der Kolpingsfamilie starb nach langer und mit bewundernswerter Geduld ertragener schwerer Krankheit

Auferstandener Christus im StrahlenkranzAm Samstag, dem 21. Februar 2015 rief Gott, der Herr über Leben und Tod, seinen treuen Diener, unseren Mitbruder

Herrn Pfarrer Helmut Tasch

zu sich in sein himmlisches Reich.

Pfarrer Helmut Tasch stand im 72. Lebensjahr und im 40. Jahr seines priesterlichen Dienstes.

Helmut Tasch wurde am 25. Dezember 1943 in Worbis / Eichsfeld geboren. Nach dem Schulbesuch in Worbis erlernte er zunächst den Beruf eines Handelskaufmanns. Danach absolvierte er den Abiturkurs im Norbertuswerk Magdeburg, den er 1968 abschloss. In den Jahren 1968 bis 1973 studierte er Theologie am Philosophisch-Theologischen Studium im Priesterseminar Erfurt. Nach einem katechetischen Praktikum in Gotha und der Teilnahme am Pastoralkurs in Neuzelle empfing er am 5. April 1975 im Erfurter Dom die Priesterweihe durch Bischof Hugo Aufderbeck.

Seinen seelsorglichen Dienst begann Helmut Tasch als Kaplan in Apolda. 1978 wurde er zum Administrator der Pfarrei St. Georg in Günterode ernannt und betreute ab 1981 zusätzlich auch die Pfarrkuratie Reinholterode mit. 1998 – nach zwanzigjähriger Pfarrtätigkeit in Günterode - übertrug ihm der Bischof die Pfarrei St. Jakobus der Ältere in Struth, wo er bis 2012 pastoral tätig war. Nach Vollendung des 68. Lebensjahres zog er nach Leinefelde um und übernahm noch den Dienst als Kooperator in den Pfarreien Leinefelde, Beuren und Wingerode. Solange es seine Kräfte erlaubten, wirkte er segensreich in der Seelsorge dieser Pfarreien mit.
 
Auch überpfarrlich hat Pfarrer Tasch bereitwillig Aufgaben übernommen: als Pastoral- bzw. Seelsorgereferent im Dekanat Heiligenstadt und später ab 2004 als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Diözesanverband Erfurt.
Nach langer und mit bewundernswerter Geduld ertragener schwerer Krankheit legte er in den Morgenstunden des 21. Februar 2015 sein Leben in Gottes Hände zurück. Für sein verdienstvolles priesterliches Wirken möge er den verheißenen Lohn erhalten.

Die Kolpingsfamilie des Bistums Erfurt trauert um ihren Diözesanpräses, der diesen Dienst mit Freude und Eifer gestaltete.
 
Zu danken ist Frau Gisela Kobold und Frau Rosina Brand, die über viele Jahre als Haushälterinnen den Dienst von Pfarrer Tasch unterstützt haben.


Pfarrer Tasch war seit 1997 Mitglied im Pactum Marianum. Requiescat in pace!


Erfurt, den 23. Februar 2015

Für das Bistum Erfurt
Weihbischof Dr. Reinhard Hauke
Bischofsvikar für Priester und Diakone


Das Requiem für Pfarrer Tasch wird gefeiert am Samstag, dem 28. Februar 2015, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in 99976 Struth, Lange Straße. Im Anschluss daran ist die Beerdigung auf dem dortigen Friedhof.

Der Diözesanpräses der Kolpingsfamilie starb nach langer und mit bewundernswerter Geduld ertragener schwerer Krankheit



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