Herzliche Glückwünsche

Auszüge aus den ersten Gratulationsschreiben und Erklärungen anlässlich der Ernennung von Weihbischof Neymeyr zum neuen Bischof von Erfurt


Blumenstrauss mit Schild: Wir gratulieren



Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen


Mit den katholischen Christen im Bistum Erfurt freue ich mich, dass mit Ihrer Wahl und Ernennung die Zeit der Sedisvakanz bald zu Ende gehen und der bischöfliche Stuhl mit einem profilierten und würdigen Nachfolger unseres hochverehrten Altbischofs Joachim Wanke besetzt wird. Thüringen und Rheinland-Pfalz, Erfurt und Mainz verbindet eine gute Partnerschaft und Zusammenarbeit, und auch geschichtlich können Sie als bisheriger Mainzer Weihbischof an vielfältige gemeinsame Kapitel der beiden Bistümer und Städte anknüpfen. Beide Seiten haben im Laufe der Jahrhunderte vom jeweils anderen gute und fruchtbare Bereicherung erfahren. Natürlich genießen Sie als Weihbischof an der Seite Kardinal Lehmanns auch in Thüringen einen besonderen Vertrauensvorschuss. Wir freuen uns über Ihr Engagement und Ihre Erfahrung in vielfältigen Bereichen der Kirche, insbesondere in der Jugendseelsorge. Ich bin sicher, all das ist für Sie auch wichtiges Rüstzeug für die Aufgaben im Bistum Erfurt, dessen heutige Prägung für einen Mainzer gewiss manches Neue bereithält. Ihr bischöflicher Wahlspruch drückt das Vertrauen aus, das Sie in Ihrem Dienst trägt und leitet. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich immer auch von den Menschen in Thüringen angenommen wissen, und freue mich, Sie bald im Freistaat Thüringen – und ganz besonders gerne auch in der ehemaligen „Mainzer Statthalterei“ – persönlich willkommen heißen zu dürfen.


Bischof Gerhard Feige, Bistum Magdeburg

Ich freue mich mit den Gläubigen des Bistums Erfurt, dass die Zeit des Wartens auf den neuen Bischof nun endlich vorbei ist. Auch in der Region Ost können wir uns jetzt wieder etwas vollständiger den gemeinsamen Herausforderungen und Anliegen stellen. So, wie ich Ulrich Neymeyr kenne, wird er für uns eine anregende und liebenswürdige Bereicherung sein. Herzlich willkommen und Gottes reichen Segen für den neuen Dienst!


Erzbischof Stephan Burger, Erzbistum Freiburg

Mit Freude habe ich von Ihrer Ernennung zum Bischof von Erfurt erfahren. Von ganzem Herzen beglückwünsche ich Sie als Metropolit der Oberrheinischen Kirchenprovinz wie auch ganz persönlich zu Ihrem neuen Amt und wünsche Ihnen Gottes Segen und die Kraft seines Geistes. Ihr Weg führt Sie von Mainz nach Erfurt und damit in die Verantwortung des Diözesanbischofs. Sie nehmen Ihre reiche Erfahrung als Weihbischof und Seelsorger mit und haben damit eine gute Basis für die Aufgaben und Herausforderungen, die in Erfurt auf Sie warten. Sowohl im Bistum Mainz wie auch in der deutschen Bischofskonferenz waren Sie stets ein Anwalt für die Anliegen, Sorgen und Fragen Jugendlicher und junger Menschen. Das hat auch Sie im Herzen jung und dynamisch gehalten. Diese Offenheit und dieses Interesse für Ihre Mitmenschen sind gelebtes Zeugnis Ihres bischöflichen Wahlspruchs „Christus suscepit nos – Christus hat uns angenommen“ und damit die beste Voraussetzung für einen guten und gelingenden Start im Bistum Erfurt, für das nun das lange Warten auf einen Bischof ein Ende hat. Ich bin sicher, Sie werden dort mit offenen Armen und Herzen empfangen werden. Nun gilt es für Sie aufzubrechen und ein Stück Neuland unter die Füße zu nehmen. Möge Gott Ihnen die Gewissheit schenken, dass er Ihnen vorausgeht und Sie in Erfurt erwartet.


Landesbischöfin Ilse Junkermann, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Ich freue mich sehr, dass das lange Warten für die katholischen Christen und Christinnen aus Thüringen nun ein Ende hat. Zwei Jahre Ungewissheit waren eine große Belastung, und ich konnte die zunehmende Ungeduld gut verstehen. Umso größer wird die Erleichterung sein, und auch für mich ist es eine gute Nachricht, dass nun Klarheit besteht. Ich bin sicher, dass eine gute Entscheidung getroffen wurde, und Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr ein würdiger Nachfolger von Bischof Dr. Wanke wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die Fortsetzung des geschwisterlichen Miteinanders und eine lebendige Ökumene. Auf die erste Begegnung bin ich sehr gespannt. Im bischöflichen Wahlspruch ,Christus suscepit nos’ (Christus hat uns angenommen) höre ich ein positives Signal für die Menschen in Thüringen. Es wird ihnen gut tun, dass der Weihbischof laut seiner Ankündigung offen und hörbereit auf sie zu gehen möchte. Besonders hoffnungsvoll stimmt mich auch das besondere Engagement von Weihbischof Dr. Neymeyr für Jugendliche, unter anderem als Mitglied der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Kinder und Jugendliche sind ein lebendiger Schatz unserer Kirchen.


Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbistum Berlin

Es ist mir eine besondere Freude – gewissermaßen als letzte Amtshandlung als Erzbischof von Berlin – Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr zu seiner Ernennung von Herzen zu gratulieren und ihn im Osten unseres Landes zu begrüßen. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm Gottes reichen Segen. Herzlich gratuliere ich auch dem Bistum Erfurt, dass die lange Zeit der Vakanz beendet ist. 'Christus suscepit nos – Christus hat uns angenommen', so lautet der Wahlspruch von Bischof Neymeyr. Ich habe keinen Zweifel, dass auch die Christen in der ostdeutschen Diaspora sowie im katholischen Eichsfeld ihren neuen Bischof mit offenen Armen annehmen werden.


Bischof Heiner Koch, Bistum Dresden Meißen

Ich freue mich, dass unser Thüringer Nachbarbistum nach fast zwei Jahren des Wartens nun einen neuen Bischof erhält. Über unser Thüringer Dekanat ist das Bistum Dresden-Meißen dem Bistum Erfurt ja besonders eng verbunden. Ich gratuliere Ulrich Neymeyr ganz herzlich zu seinem neuen Amt. Aus unserer gemeinsamen Arbeit in der Deutschen Bischofskonferenz sind wir uns bereits gut vertraut. Ich freue mich nun auch auf seine Teilnahme an den regelmäßigen Treffen der ostdeutschen Bischöfe. Gerne lade ich ihn dazu ein, zusammen zu überlegen, wie wir auch in gemeinsamen Projekten unserer Bistümer mit vereinten Kräften die frohe Botschaft Jesu Christi zu den Menschen tragen können.


Bischof Wolfgang Ipolt, Bistum Görlitz

Zwischen Mainz und Erfurt gibt es alte historische Beziehungen bis hin zum heiligen Bonifatius. Insofern ist die Ernennung eines Mainzer Weihbischofs zum Bischof von Erfurt ein schönes Zeichen der Kontinuität. Ich wünsche dem neuen Bischof, dass er in der Diaspora wie auch im Eichsfeld eine gute Aufnahme findet und ein mutiger Zeuge des Evangeliums im weitgehend glaubensfernen Thüringen ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Bischof Ulrich  in mancher Hinsicht in der Region Ost der Deutschen Bischofskonferenz


Bischof Friedhelm Hofmann und Generalvikar Karl Hillenbrand,
Bistum Würzburg


„Ich freue mich sehr, dass unser Nachbarbistum Erfurt nach nahezu zwei Jahren der Sedisvakanz endlich einen neuen Bischof bekommt“, sagt Bischof Hofmann. Der bisherige Mainzer Weihbischof Neymeyr sei als Seelsorger vor allem auch bei der Jugend sehr geschätzt und bringe beste Voraussetzungen für die Aufgabe als Bischof in Thüringen mit. „Ich hoffe, dass unter Bischof Neymeyr die enge Verbindung zwischen den Bistümern Erfurt und Würzburg fortgesetzt wird.“ Bis nach der Wende gehörten die beiden südthüringischen Dekanate Meiningen und Saalfeld zum Bistum Würzburg und wurden 1994 bestens in das neue Bistum Erfurt integriert. Generalvikar Karl Hillenbrand schloss sich den Glückwünschen des Bischofs an: „Ich freue mich sehr, dass das Bistum Erfurt einen aufgeschlossenen Seelsorger als Bischof bekommt.“ Er kenne Neymeyr aus der gemeinsamen Zeit in der Priesterausbildung. „Als Pfarrer in Rüsselsheim von 1993 bis 2000 war Neymeyr sehr vertraut mit den Problemen der Arbeitswelt und hatte stets den Blick für die Diasporasituation.“


Erzbischof Ludwig Schick, Erzbistum Bamberg

„Ich freue mich mit Dir und auf die gute Nachbarschaft“, schrieb Schick am Freitag und betonte die lange partnerschaftliche Grenze der Diözesen Bamberg und Erfurt sowie die vielen Gemeinsamkeiten, Begegnungen und Aufgaben. „Auf Deinem Weg zur Einführung begleite ich Dich mit meinem Gebet“, fügte der Bamberger Erzbischof hinzu.


19.9.2014



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