"Tatort"-Pathologe Joe Bausch und andere Prominente treten an

Adveniat startet Aktion zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Mitmachen kann jeder

Plakat der Aktion von Adveniat "Steilpass"Essen. Vor wenigen Tagen präsentierte Bundestrainer Jogi Löw den vorläufigen Kader der deutschen Nationalmannschaft.
Die Aufstellung des Aktionsbündnisses "Steilpass" steht jetzt auch fest. Für Fairness und Gerechtigkeit in Brasilien, dem Austragungsland der Fußball-Weltmeisterschaft, und weltweit treten an: Arzt und Schauspieler Joe Bausch, der Präsident des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM Kardinal Raymundo Damasceno Assis, der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Thomas Dörflinger, ZdK-Präsident Alois Glück, Kabarettist und Autor Frank Goosen, Schauspielerin Eva Habermann, Schauspieler Peter Lohmeyer, der Präsident des DJK-Sportverbands Volker Monnerjahn, Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck, KAB-Bundesvorsitzende Regina-Dolores Stieler-Hinz und KLJB-Bundesseelsorger Daniel Steiger.

Aus Anlass der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) hat das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat in Kooperation mit dem Sportverband DJK, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und Kolping International die Aktion "Steilpass. 11 Freunde für Fairness und Gerechtigkeit" ins Leben gerufen. "Damit wollen wir uns an die Seite der Brasilianerinnen und Brasilianer stellen und ihre Rechte einfordern", sagt Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens. "Unsere Forderungen richten sich nicht gegen den Fußball, sondern gegen Korruption und Ämtermissbrauch." Unterstützt von der Bischofs- und der Ordenskonferenz in Brasilien gehe es vor allem um die Forderungen nach besserer Bildung, Gesundheitsversorgung und Bürgerbeteiligung, sagt Jentgens.

Anstoß für die Aktion waren insbesondere die Demonstrationen am Rande des Vorbereitungsturniers im vergangenen Jahr. Beim sogenannten Confederations-Cup waren Hunderttausende gegen Korruption, für eine bessere Bildungs- und Gesundheitspolitik sowie gegen überhöhte Ausgaben für Sportereignisse auf die Straße gegangen. "Die Forderungen sind mehr als berechtigt", betont Adveniat-Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka. "Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass vor lauter Spaß am Fußball das Schicksal der armen Menschen in Brasilien nicht aus dem Blick gerät, die in den vergangenen Wochen immer wieder für ihre Rechte protestiert haben."

Die Forderungen der Aktion Steilpass sind als Petition formuliert, die im Vorfeld der WM an die brasilianische Regierung übergeben wird. Unterschriftenlisten können bestellt oder die Petition online unterschrieben werden unter www.aktion-steilpass.de. Die bundesweite Eröffnung findet am 19. Mai in Köln-Müngersdorf statt.

Pressemitteilung von Adveniat. Den Inhalt verantwortet der Absender.

12.5.2014



Impressum | Sitemap | Kontakt
powered by St. Benno-Verlag