100.000 Euro Förderung für Religionsforschung an der Universität Erfurt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt ein Projekt über anthropologische Gehalte apokalyptischer Bilder

Logo: Universität ErfurtGute Nachrichten für die Universität Erfurt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Mittel in Höhe von mehr als 100.000 Euro zur Förderung eines Forschungsprojekts bewilligt, das Dr. Claudia Bergmann im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe "Religiöse Rituale in historischer Perspektive" im Schwerpunkt "Religion" der Universität Erfurt verfolgt.
 
Dr. Bergmann ist Alttestamentlerin und beschäftigt sich mit der Vorstellung von "Endzeit als Mahlzeit", wie sie biblische und außerbiblische apokalyptische Texte entwerfen. Ihre Untersuchung vereint klassische exegetische Methoden mit dem Blick auf Erklärungsangebote verschiedener Ritualtheorien, um die anthropologischen Gehalte der apokalyptischen Bilder zu entschlüsseln. Die Förderung der DFG ermöglicht es Dr. Bergmann, ihre Monografie zu diesem Thema in den nächsten beiden Jahren zum Abschluss zu bringen.
 
An der Nachwuchsforschergruppe "Religiöse Rituale in historischer Perspektive" im Universitären Schwerpunkt "Religion" forschen Nachwuchswissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen unter Leitung von Dr. Dominik Fugger gemeinsam an Fragen zum Ritual, seiner wissenschaftlichen Beschreibung und seiner historischen Bedeutung in verschiedenen Epochen. Die Mitglieder der Gruppe sind an das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt assoziiert.

www.uni-erfurt.de/forschergruppe-rituale


Quelle: Pressemitteilung der Universität Erfurt. Den Inhalt verantwortet der Absender.

20.12.2013



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