Ein Kleinod im  Klinikalltag

Die Kapelle des Eichsfeldklinikums in Reifenstein mit ihrem berühmtem Altar und interessanter Architektur lädt zum Bestaunen, Besinnen und Beten ein

Krankenhauskapelle Reifenstein


Reifenstein/Eichsfeld.
Ein wirklicher Ort zum Verweilen und Meditieren ist die katholische Krankenhauskapelle im Haus Reifenstein des Eichsfeld Klinikums. Das spüren nicht nur Patienten und ihre Angehörigen, sondern auch Besucher und Touristen. Letztere kommen meist wegen der ehemaligen Klosterkirche auf das Gelände des Klinikums, führt doch der berühmte Pilgerweg Loccum-Volkenroda direkt am Haus vorbei.
In die lichtdurchflutete Hauskapelle gelangt man über das Foyer des Klinikums. Sie wurde am 20. Oktober 2004 eingesegnet. Eingebettet in den historischen Altbau des ehemaligen Zisterzienserklosters setzen moderne Fensterbilder einen besonderen architektonischen Akzent. Seit 2008 schmückt ein dreiteiliges Altarbild den Gottesdienstraum. Es handelt sich dabei um eine Kopie des von Matthias Grünewald (Maler und Grafiker, 16. Jh.) geschaffenen "Isenheimer Altars". Das Original ist im Museum in Colmar zu sehen. Von 1988 bis 2008 hingen diese Bilder im Exerzitienhaus "St. Klemens" in Heiligenstadt. Das Bistum Erfurt hat im Jahr 2008 den aufklappbaren Flügelaltar dem Eichsfeld Klinikum als Dauerleihgabe überlassen.  
In der Klinikkapelle werden wöchentlich Wortgottesfeiern gehalten, die von der Klinikseelsorgerin Margret Frank inhaltlich gestaltet werden. An jedem ersten Freitag im Monat (Herz-Jesu-Freitag) findet hier um 15 Uhr eine Heilige Messe und an jedem dritten Sonntag im Monat um 10 Uhr eine Sonntagsmesse statt, ebenso am zweiten Weihnachtsfeiertag, Ostermontag und Pfingstmontag. Die Eucharistiefeiern hält der zuständige Klinikseelsorger, Rektor Tobias Reinhold. Außerdem hat Rektor Reinhold bereits einem Kind in dieser Kapelle das Sakrament der Taufe gespendet. Eine weitere Taufe wird im August sein.
Für die Patientinnen und Patienten werden die Gottesdienste aus der Kapelle in Bild und Ton auf ihre Krankenzimmer übertragen.
In einem ausliegenden Gebetsbuch können die Besucher ihre Bitten und Nöte, aber auch ihren Dank eintragen. Das Seelsorgeteam des Krankenhauses trägt dann diese Anliegen in seinen Gebeten vor Gott. So ist die Kapelle im Haus Reifenstein eine Stätte der Ruhe, des Glaubens und der Hoffnung, ein Kleinod im geschäftigen und sonst manchmal so ernsten Klinikalltag.

Pressemitteilung der Eichsfeld Klinikum gGmbH. Den Inhalt verantwortet der Absender.

24.7.2013



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