Abschied und Willkommen

Erfurter Bischof verabschiedet im Advent den Bischöflichen Kommissarius für das Eichsfeld und führt dessen Nachfolger am Neujahrstag ins Amt ein

Wappen des Bistums ErfurtHeilbad Heiligenstadt (BiP). Mit einer kleinen Feier verabschiedet Bischof Dr. Joachim Wanke am Freitag, 9. Dezember, den Bischöflichen Kommissarius für das Eichsfeld, Propst Heinz Josef Durstewitz (66), der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Die Feier beginnt um 18 Uhr mit einem Vespergottesdienst in der Propsteikirche St. Marien. Anschließend findet für geladene Vertreter aus Kirche und Gesellschaft ein Empfang im Marcel-Callo-Haus statt.

Der Nachfolger von Propst Durstewitz, Monsignore Hartmut Gremler (59), wird vom Bischof am Sonntag, 1. Januar, dem Neujahrstag, um 14 Uhr im Rahmen einer heiligen Messe in St. Marien als Bischöflicher Kommissarius und Propst in seine neuen Ämter eingeführt. Als Pfarrer der Propsteigemeinde ist er gleichzeitig auch Dechant des Dekanates Heiligenstadt.

Der Bischöfliche Kommissarius für das Eichsfeld, Propst Heinz Josef Durstewitz, geht 2012 in den RuhestandHeinz Josef Durstewitz wurde am 26.3.1945 in Birkenfelde geboren und 1970 in Erfurt zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Niederorschel, Eisenach und Apolda arbeitete er ab 1975 als Studentenpfarrer in Jena. 1982 wechselte Durstewitz nach Berlin in die Hauptstadt der DDR, wo er als Sekretär der Pastoralkonferenz bei der Berliner Bischofskonferenz tätig war. 1991, nach der Deutschen Einheit, ging er in einen Bereich der Sonderseelsorge und übernahm eine Stelle als Oberpfarrer beim Bundesgrenzschutz mit Sitz in Berlin. Seit 1995 ist Heinz Josef Durstewitz Bischöflicher Kommissarius sowie Propst, Dechant und Pfarrer in St. Marien in Heiligenstadt. Im gleichen Jahr wurde er auch in das Domkapitel St. Marien zu Erfurt als nichtresidierender Domkapitular aufgenommen.

Monsignore Hartmut GremlerHartmut Gremler kam am 25.4.1952 in Breitenholz zur Welt und empfing 1977 in Erfurt die Priesterweihe. Nach drei Jahren Kaplanszeit in der Erfurter Lorenz-Gemeinde wurde er 1980 Pfarrer in Rohrberg und zusätzlich ab 1982 Pfarradministrator in Schachtebich. 1991 stellte ihn der Erfurter Bischof für die Militärseelsorge frei, und Hartmut Gremler zog als Militärpfarrer nach Bad Frankenhausen. In Koblenz arbeitete er von 1998 an als Standortpfarrer am Bundeswehrzentralkrankenhaus. 2002 erhielt Gremler die Berufung zum Katholischen Leitenden Militärdekan beim Wehrbereichskommando III in Erfurt. Zu seinem Arbeitsgebiet in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kam 2008 noch Niedersachsen hinzu. 2007 wurde Gremler von Papst Benedikt XVI. zum Päpstlichen Ehrenkaplan mit dem Titel "Monsignore" ernannt. Gremlers Dienst in der Militärseelsorge endete am 30.9.2011. Seitdem arbeitet er bis zu seinem Dienstantritt in Heiligenstadt als Kooperator im Seelsorgebereich der Pfarrei Dingelstädt mit.

Weitere Informationen: www.sankt-marien-heiligenstadt.de

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