Zwischen Kreuz und roter Fahne

Vortrag über Christen in China heute

Logo des Katholischen Forums, Bistum Erfurt. es zeigt ein weißes Kreuz auf blauem Untergrund. auf jeder Seite befindet sich oben ein kleines weißes Quadrat. In der Gesamtschau zeigt sich ein stilisiertes Bild zweier Gesichter, die sich ansehen und miteinander redenDie Bistumsakademie Katholisches Forum lädt am Donnerstag, 16. Februar  um 19.30 Uhr in die Bildungsstätte St. Martin, Farbengasse 2 zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch ein. Inhaltlich geht es um die Christen im heutigen China.

Die Situation der Christen in China ist äußerst komplex und für den Betrachter hierzulande oft verwirrend. Sie sind mit rund 10–12 Millionen Katholiken und 23–80 Millionen Protestanten  eine kleine Minderheit in der Bevölkerung. Nach schweren Verfolgungen in den frühen Jahren der kommunistischen Volksrepublik China, besonders während der Kulturrevolution (1966–1976), begann Ende der 1970er Jahre eine langsame politische Öffnung. Seither ist öffentliches religiöses Leben wieder möglich, jedoch unter erheblichen Einschränkungen durch die staatliche Religionspolitik. Während der Staat patriotische Nationalkirchen anstrebt, praktizieren viele Christen ihren Glauben in nicht registrierten Gemeinden im "Untergrund" – mit fließenden Übergängen. Faszinierend ist jedoch auch die für den westlichen Betrachter hohe Vitalität des kirchlichen Lebens. In manchen Pfarreien werden jedes Jahr über hundert Erwachsene getauft.

Der Vortrag möchte die vielschichtige und spannende Situation des Christentums und speziell der katholischen Kirche in China beleuchten.

Vortrag und Gespräch: Katharina Wenzel-Teuber, China-Zentrum, Sankt Augustin

14.02.2017



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